Warum diese Info
Auch Patienten mit Herz- und Kreislauferkrankungen müssen (oder sollten) regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Oft ist bei der Zahnbehandlung eine Abstimmung der internistisch- kardiologischen Therapie notwendig.
Die häufigsten Fragen und wichtigsten Themen haben wir für Sie kurz zusammen gestellt.
Wählen Sie Ihr Thema
» Eingriffe unter Antikoagulation
Eine Blutgerinnungshemmung mit Coumarinen (Marcumar ®, Warfarin ®, Falitrom ®, Sintrom ®) wird eingesetzt, um bedrohlichen thrombo-embolischen Komplikationen vorzubeugen. Gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für MKG-Chirurgie kann bei richtiger Einstellung fast jede Zahnbehandlung unter Antikoagulation durchgeführt werden. Wir geben Ihnen hierzu einige praktische Tipps.
» "Aspirin & Co"
Diese Medikamente werden zur Primär- und Sekundärprävention atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankungen eingesetzt und sind sehr weit verbreitet (z. B. bei koronarer Herzerkrankung oder nach Schlaganfällen). Hierzu zählen ASS (Aspirin ®) und die neueren Substanzen Tiklopidin (Tiklyd ®) sowie Clopidogrel (Iscover ®, Plavix ®). Bis auf wenige Ausnahmen können die Medikamente zur Zahnbehandlung pausiert werden.
» Endokarditisprophylaxe
Die Endokarditis ist eine bakterielle Entzündung der Herzklappen, die bis zu deren vollständiger Zerstörung führen kann. Ein klarer Zusammenhang mit zahnärztlichen Behandlungen ist bisher nicht bewiesen. Allerdings führen zahnärztliche Eingriffe in hohem Maße zu kurzzeitigen Bakteriämien. Eine Prophylaxe mit Antibiotika wird für besondere Risikopatienten empfohlen.
» Herzklappenersatz
Beachtet werden müssen die Empfehlungen zur Endokarditisprophylaxe und zur Antikoagulation.
Eine kurze Übersicht finden Sie hier.